Der Kirchenrat Rain lud traditionsgemäss anfangs Jahr zum Dreikönigsanlass ein. In der Kirche trafen sich am Freitagabend, 10. Januar knapp siebzig freiwillig und ehrenamtlich Arbeitende aus der Pfarrei und die im Teilpensum Angestellten.
Hundert Männer und Frauen, erstere zwar spärlicher vertreten, wurden vom Kirchenrat zum Dankesanlass für die meist ehrenamtliche Arbeit eingeladen. Kindergottesdienstleitende, Lektorinnen und Lektoren, Seniorenbetreuende, Sakristaninnen, Organisten, Mitglieder der Projektgruppe und viele andere Gruppierungen waren geladen.
Zum Start in den Abend versammelten sich die rund sechzig angemeldeten Gäste in der Pfarrkirche, wo sich Pfarreileiter Erich Hausheer fürs Engagement bedankte. Er betonte, dass alle Anwesenden hoffnungsvoll als Christen unterwegs sein dürften. Wenn man sehe wie alle füreinander da seien und sich für die Gemeinschaft einsetzten.
Viele Schriftlichkeiten, Dankesgesten, Hilfestellungen und Treffen wurden auch im letzten Jahr möglich durch den unermüdlichen und kreativen Einsatz und die Phantasie der Mitarbeitenden und Mitdenkenden. Den diesjährigen Anerkennungspreis erhielt die Projektgruppe. Die zehn Frauen organisieren Anlässe wie das Taufbaumfest für junge Familien, die Pfarreiwallfahrt oder die Geburtstagsfeier, an welcher Jubilarinnen mit runden Geburtstagen ab siebzig Jahren von der Pfarrei eigeladen werden. Dabei kochen die Frauen meist ein feines Menü und betreuen die Menschen mit viel Herzlichkeit.
Von der Kirche wechselte die gutgelaunte Gruppe in das vom Kirchenrat festlich dekorierte Pfarreiheim. Das Festessen wurde vom Kirchenrat und Rechnungsprüfungskommissionspräsident Gregor Hug serviert. Ein so schönes Zeichen. Vier Mitglieder der Pfadi Rain unterstützten den Rat tatkräftig. Kirchenratspräsident Adrian Schmidiger richtete seinerseits den Dank für die unermüdliche und sinnvolle Arbeit zum Wohl der Gemeinschaft sehr berührt an alle. Das traditionsgemässe Dreikönigskuchen- Dessert wurde anschliessend sehr genossen. Einige feierten bis über Mitternacht hinaus und genossen das Zusammensein sehr und legten sogar gleich wieder die Kleider für die Sternsingerkinder bereit.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer


