Die Cocibrommer Rain und die Familiengottesdienstgruppe gestalteten den Fasnachtsgottesdienst vom letzten Sonntag lautstark und farbig.
Die Seelsorgerin Simone Häfliger hatte mit der Familiengottesdienstgruppe, also mit Petra Troxler, Priska Bucheli und Maja Wicki einen fröhlichen Fasnachtsgottesdienst vorbereitet.
Viele Mitfeiernde kamen kostümiert. Selbst die Kirche stand in anderem Gewand da als üblich. Da gerade eine riesiger Hebebühnenkran mit einem Tuch abgedeckt mitten in der Kirche stand, montierten die Gestaltenden einen Löwenkopf auf den Kran als Hintergrundbild. Auch der Altar und das Sprechmikrofon wurden im Mittelgang aufgestellt und waren somit mitten unter den Mitfeiernden. Dadurch wurde die Atmosphäre sehr heimelig und familiär.
Die Geschichte vom unzufriedenen Löwen, welcher mit seinem gelbbraunen Fell nicht zufrieden war, und auch gern so leuchtende Farben hätte, wie die andern Dschungeltiere, wurde von den drei Frauen mithilfe von projizierten Bildern sehr lebendig erzählt.
Aber als der Löwe selber eine regenbogenfarbige Mähne erhält, ist er nicht zufrieden und sieht darin wieder die Nachteile, da er nicht mehr als König der Tiere beeindruckt. Die Farbreise des Löwen lässt das Fazit durchblicken, dass es am besten ist, wenn man sich selbst so akzeptiert, wie man ist. Was zugegebenermassen gar nicht immer so einfach ist, wie die Impulse von Simone Häfliger und die Fürbitten den Gottesdienstbesuchenden vor Augen führten.
Während der Impulsgedanken durften die jungen Mitfeiernden im hintersten Teil der Kirche eine Maske verzieren, welche sie dann stolz mit nach Hause trugen.
Die knapp 20 Mitglieder der Rainer Jugendguggenmusik «Cocibrommer» liessen Melodien erklingen, den Gottesdienstbesuchenden gefiel‘s. Bei noch mehr Guggenmusigklängen vor dem Kirchenportal wurde der Fasnachtssonntag anschliessend bei schönstem Wetter so richtig lanciert.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer

Seelsorgerin Simone Häfliger feierte den Gottesdienst am Altar mitten in den Gottesdienstbesuchenden

Der Hebekran, welcher für die laufende Innenreinigung der Kirche benötigt wird, wurde während dem Gottesdienst mit einem Tuch abgedeckt und passend zur Geschichte mit einem Löwenkopfgeschmückt


