Die Rainer Chilbi zog viele Familien an und wartete zur Mittagszeit mit einem bunten Programm der Kindertanzgruppe auf.
Den Gottesdienst, welcher den heissen aber am Morgen und Abend auch regengetränkten Chilbitag eröffnete, hatte die Familiengottesdienstgruppe zusammen mit Seelsorgerin Simone Häfliger vorbereitet. Zuerst erwähnte Petra Troxler, wie es zum Bau der Kirche vor 171 Jahren kam, deren Weihegedenktag die Chilbi eigentlich ist.
Die Stimme im Zentrum
In der Geschichte der Nachtigall, die vorerst nicht mehr sang, brauchte es viele Stimmen, die gemeinschaftlich miteinander sangen. « Manchmal braucht es viele Herzen, um eine Melodie zum Leben zu erwecken, so die Aussage der Geschichte.
Auch der Kirchenchor mit Gastsängerinnen und Gastsängern stellte die Stimme, das Instrument des Jahres 2025, in den Mittelpunkt des Programms und bereicherte den Chilbigottesdienst mit vielen wohlklingenden A cappella Liedern. 
Zudem erfüllten auch viele ganz junge Kinderstimmen den Kirchenraum immer wieder und verstärkten so die bereichernde Atmosphäre einer engagierten, lebendigen und generationenübergreifenden Christengemeinschaft.
Von der Kirche zum Schulhausplatz
Im Anschluss an den Gottesdienst durfte man sich ein Lösli mit dem Lobpsalm drin mitnehmen und mit dem Apéro auf dem Schulhausplatz gings weiter. Die verschiedenen Kindertanzgruppen eröffneten den Attraktionenreigen auf dem «Roten Platz» und begeisterten alle Generationen. Der Pfadihuusverein hatte auch dieses Jahr die Mittagsverpflegung organisiert. Heiss begehrt waren die vom Verein zubereiteten Hotdogs, Pizzen, Steaks und Pommes. Auch in der Festwirtschaft unter vielen schattenspendenden Sonnenschirmen und Kleinzelten, welche vom Kirchenchor und den Trychlern betrieben wurde, konnte man sich bis gegen Abend mit Getränken, Kaffee, Kuchen, Glace und Zuckerwatte für die kommenden Spiele stärken.
Reger Chilbibetrieb
Beim anschliessenden Chilbibetrieb leuchteten so manche Kinderaugen, und auch jene der zugehörigen Eltern oder Grosseltern, wenn ein Preis gewonnen wurde oder beim Harassenstapeln der Pfadi oder beim Kegeln der Ministranten sogar eine neue Bestmarke erzielt wurde.
Das Ponyreiten und die traditionellen Päcklifisch- oder Büchsenwerfbuden wurden rege besucht. Das Chilbibähnli fuhr Runde um Runde mit den kleinsten Gästen und in der Schwingarena wurden zusätzliche Schweisstropfen aktiviert und der Familientreff bot Glitzertatoo und das Bobbycarrennen an.
Ein kurzes Gewitter mit einsetzenden Sturmböen beendete den Chilbibetrieb abrupt eine halbe Stunde früher als geplant. Trotzdem waren alle glücklich über den Erfolg der Rainer Chilbi 2025- auch der veranstaltende Chilbiverein mit dem engagierten jungen, vorausschauenden und auch auf die Wetterverhältnisse gut vorbereiteten Präsidenten Renato Sonanini.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer
