Am Sonntag, 19. Oktober wurden die Kinder der dritten Klasse bei ihrem Namen in den Chorraum der Kirche gerufen, um den Bund der Taufe zu bestätigen. Die angehenden Erstkommunionkinder feierten ihre Taufgelübde-Erneuerung.
Geschwister, Eltern, Grosseltern, Paten und die Pfarreiangehörigen waren am Sonntagvormittag zur Feier der Taufgelübde-Erneuerung der Erstkommunionkinder eingeladen. Im Tagesgebet zu Beginn der Feier wünschte Elin stellvertretend für alle Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesuchenden: «Wir wünschen uns, dass unser Glaube immer weiter wächst und reiche Früchte trägt.» Eltern, ein Gotti und ein Götti erklärten den Mitfeiernden die Symbole der Taufe: Wasser, Kreuz, Chrisam und Taufkerze. Der Pfarreileiter fragte, wer von den Kindern in der Pfarrkirche getauft wurde, worauf viele der Kinder aufgestanden sind. Danach fragte er auch die übrigen Gottesdienstmitfeiernden. Es standen viele auf, darunter auch ein Urgrosi einer Erstkommunikantin, welche vor über 90 Jahren in dieser Kirche getauft wurde.
Anschliessend luden Pfarreileiter Erich Hausheer und die Katechetin der dritten Klassen, Monika Koller-Wermelinger, die Erstkommunionkinder ein, ihre Taufkerzen an der Osterkerze zu entzünden. Danach bestätigten die 31 Kinder selber den Bund mit Jesus, welchen ihre Paten bei der Taufe stellvertretend für die nun zu Erstkommunionkindern herangereiften Täuflingen schon taten.
Im Anschluss an den Gottesdienst trugen die Erstkommunionkinder stolz ein persönlich angeschriebenes Fläschchen mit Weihwasser nach Hause. Dieses könnten sie jeden Samstag oder Sonntag nach dem Besuch des Gottesdienstes immer wieder auffüllen, riet der Pfarreileiter mit einem Schmunzeln, wohlwissend, dass wahrscheinlich leider die wenigsten jedes Wochenende zum gemeinsamen Gottesdienstfeiern da sein würden. Ein Versuch wert, sei‘s allemal, kommentierte er nach der Feier der Schreibenden.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer


