Der traditionelle Jodelgottesdienst von Silvester wurde dieses Jahr vom Jodelklub Neuenkirch mitgestaltet.
Jeder Platz in der Pfarrkirche St. Jacobus Rain war an Silvester um 17.00 Uhr besetzt. Auch von auswärts waren Freunde des Jodelgesanges angereist, um den Jahresausklang in Rain im Silvestergottesdienst mit dem Jodelklub Neuenkirch zu feiern. Unter der musikalischen Leitung von Urs Erni sangen die Jodler im Festgottesdienst mit den drei Jodlerfrauen unter anderen auch das Lied «Bergandacht» mit dem Text «wie hesch du d’ Wält schön gmacht.» von Reto Stadelmann. Der Jodelklub aus dem Pastoralraum Oberer Sempachersee sang sich an diesem Silvester in die Herzen der Gottesdienstbesuchenden.
Der stimmungsvolle Festgottesdienst bekam auch durch die Festpredigt von Erich Hausheer zum Thema „Auf der Suche unserer eigenen Lebensmelodie» eine sehr tiefgründige Aussage. Der Pfarreileiter unterstrich, dass wir im Jodellied « Uf e Wäg» von Fernand Hostettler quasi eine Anleitung finden: «Der Sinn vom Läbe finde, heisst Ton und Melodie verbinde und das git Harmonie.» Er setzte ein Zitat von Ludwig von Beethoven hinzu» Die Kreuze im Leben des Menschen sind wie die Kreuze in der Musik, sie erhöhen». Gott stärke uns dabei und gehe mit uns den Weg, führte er weiter aus. Erich Hausheer wünschte allen ein gesegnetes und erfülltes Jahr 2025. Er bedankte sich am Schluss noch bei allen, die für die Pfarrei und die Kirchgemeinde arbeiteten und beteten, und auch bei allen, welche die Kirchensteuer pflichtbewusst bezahlen. Letzteres zauberte bei den Gottesdienstbesuchenden ein Schmunzeln aufs Gesicht.
Bericht und Foto: Margrit Leisibach Hausheer
