Die Cocibrommer Rain und die Familiengottesdienstgruppe gestalteten den Fasnachtsgottesdienst vom letzten Sonntag in Rain lautstark, freudig und farbig.
Die Seelsorgerin Simone Häfliger hatte mit der heute fasnächtlich gekleideten Familiengottesdienstgruppe, also mit Petra Toxler, Priska Bucheli, Maja Wicki und Anna Voss als Clown Lollo einen fröhlichen Fasnachtsgottesdienst vorbereitet. Auch viele Mitfeiernde kamen kostümiert.
Die Vorbereitungsgruppe wollte den traurigen Clown wieder aufheitern. Sie erzählten ihm einen Witz, lächelten ihn an, gaben ihm eine Umarmung, tanzten mit ihm und vielen Gottesdienstbesuchenden eine Polonaise zu Guggenmusikklängen der Cocibrommer durch die Kirche. Ein weiterer Vorschlag war, sich mal ganz anders kleiden und so entdeckte Lollo ganz viele verschiedene Kostüme in der Kirche. All dies erheiterte ihn und er fand die Freude wieder.
Zum Schluss durften alle Kinder den Luftballon auf dem Bild mit einem roten Fingerprint verschönern- also Farbe in sein Leben bringen. Die jungen Mitfeiernden trugen dann auch stolz einen pastellfarbigen Luftballon mit nach Hause.
All diese Möglichkeiten, Freude zu haben und zu verschenken seien sehr wichtig zu verbreiten angesichts der vielen Kriege und Unsicherheiten in der heutigen Weltlage. Das ist zugegebenermassen gar nicht immer so einfach, wie die Impulse von Simone Häfliger und die Fürbitten den Gottesdienstbesuchenden vor Augen führten.
Die knapp 20 Mitglieder der Rainer Jugendguggenmusik «Cocibrommer», welche dieses Jahr in Gewändern vom «König der Löwen» neu eingekleidet waren, liessen Melodien wie „Party Planet» oder « Smoke on the Water» erklingen. Auch Andreas Wüest zauberte mit seiner stimmigen E- Piano-Musik Freude in die Herzen der Gottesdienstbesuchenden.
Den zahlreichen Gottesdienstbesuchenden gefiel‘s. Bei noch mehr Guggenmusigklängen vor dem Kirchenportal wurde der Fasnachtssonntag anschliessend so richtig lanciert. Viele zogen anschliessend nach Inwil mit den Cocibrommern oder nach Hildisrieden an die Fasnachtsumzüge.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer

