Am 2. April, dem Hohen Donnerstag feierten 26 Rainer Erstkommunionkinder mit den Gottesdienstbesuchenden das „Letzte Abendmahl“ von Jesus. Anschliessend berührten Texte, Gesang und Cellomusik in den Impulsen zum Geschehen im Garten Getsemane.
Katechetin Monika Koller-Wermelinger hat mit den Erstkommunionkindern den Gottesdienst vorbereitet. Zusammen mit Kaplan Thomas Sidler feierte die Pfarrei einen eindrücklichen Gottesdienst.

Malena und Nino bringen den Wein zum Altar, wo Kaplan Thomas Sidler die Eucharistiefeier vorbereitet.
Die Erstkommunionkinder bereiteten bibeltextgetreu den Tisch, also den Altar für das Mahl. In feierlicher Ruhe brachten sie Tischtuch, Kerzen, Wein und Wasser sowie Blumenschmuck zum Altar. Auch das Becken mit Wasser und ein Trockentuch wurden von den Kindern bereitgelegt, dies als Symbol, dass zur Zeit Jesu vor dem Mahl immer die staubigen Füsse gewaschen wurden.
Zwei Querflötistinnen stimmten die Gemeinde zusammen mit ihrer Musiklehrerin Judith Rast Zeier in den eindrücklichen Gottesdienst ein und verschönerten die Feier anschliessend.
Nach der Eucharistiefeier räumten die Ministrantinnen und Ministranten den Altar ab und die Kirche wurde immer dunkler. Den Abschluss des Gottesdienstes zum Gründonnerstag bildete die Geschichte vom Geschehen im Garten Getsemane. Fünf Sängerinnen und Sänger stimmten anschliessend ins Lied „Wachet und betet“ ein. Von ausdrucksstarken Klängen des Cellos, gespielt von Jonas Landolt aus Morschach, wurde der stimmungsvolle Gesang begleitet.
In den anschliessenden beiden Impulsen um 21 und 22 Uhr mit Texten und Gesängen trug der Cellist mit seinen Solostücken wiederum viel zur eindrücklichen Stimmung bei. Zwischen den Impulsen feierten die Besucherinnen und Besucher die Gemeinschaft im Pfarreiheim bei Gesprächen und teilten Brot und Tee.
Text und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer
