Am Fronleichnamsfest durften die Erstkommunionkinder zum zweiten Mal ihre weissen Kleider anziehen. Sie wurden bei trockenem Wetter auch bei der Dorfprozession zur Kirche von den Rainer Fahnendelegationen, Fahnenträgern mit den Kirchenfahnen, dem Blasorchester Rain und vielen Pfarreiangehörigen begleitet.
Zu Klängen des Blasorchester Rain zogen die Fahnendelegationen und die Fahnenträger, die Erstkommunionkinder mit der Katechetin Monika Koller- Wermelinger und die Ministrierenden mit Pfarreileiter Erich Hausheer und Chorherr Alberich Altermatt von der Kirche her auf den Begegnungsplatz. Stolz trugen Urs Meyer die Josephsfahne, Martin Blattmann die Marienfahne und Walter Lussi das Bild der Bruderschaft „Maria vom Guten Rat“ mit auf den Begegnungs-Platz neben der Kirche. Dort warteten schon viele Pfarreiangehörige und Begleitpersonen der Erstkommunionkinder. Da es Petrus gut meinte, und auch wollte, dass der Glauben am Morgen öffentlich und draussen gefeiert wird, hatten die Kirchenratsmitglieder und Sakristaninnen viele Sitzgelegenheiten bereitgestellt.
Ihr Jahresmottolied „Wältwonder, Wonderwält“ sangen die weiss gewandeten Erstkommunionkinder mit der ganzen Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes.
Die Erstkommunionkinder trugen mit ihren Texten zum sehr festlichen Gottesdienst bei. Margrit Leisibach auf dem Klavier begleitete den Gemeindegesang. Das Blasorchester Rain unter der Leitung von Thierry Rau liess die Festmesse musikalisch strahlen.
Die anschliessende Prozession wurde mit Jesus im Allerheiligsten, in der Monstranz, durchs Dorf und zurück in die Pfarrkirche geführt. Erich Hausheer führte aus, dass das heilige Brot in der Monstranz gezeigt werde, monstrare! Das versinnbildliche, dass Jesus immer mitten unter uns allen sei und die Kraft Gottes auch im Alltag gegenwärtig sei.
In der Pfarrkirche angekommen, stimmte das Blasorchester zum Schlusslied «Grosser Gott, wir loben dich» an, welchem der Schluss-Segen und der Fahnengruss der Vereinsdelegationen folgten.
Das anschliessend vom Kirchenrat ausgeschenkte Apéro und die weiteren Klänge des Blasorchesters Rain wurde von allen sehr geschätzt.
Bericht und Fotos: Margrit Leisibach Hausheer
