Zehn Margeriten treffen sich am Namenstag
Am Namenstag der Heiligen Margaretha, dem 20. Juli, pilgerten zum 17. Mal Frauen mit den Namen Margaretha, Margrit und Margrith nach Ohmelinge. Dort, auf Hildisrieder Boden, steht die Margarethen-Kapelle. Die in neugotischem Stil 1867/68 erbaute Kapelle ist nach deren Stifterin benannt. Nach der kurzen Andacht, gestaltet von Erich Hausheer in der Kapelle, pilgerten die Frauen nach Rain ins Pfarrhaus, wo der Namenstag bei Zopf, Kaffee und weiteren Leckereien ausgiebig gefeiert wurde.
Zu den Rainer Namensträgerinnen gesellten sich in diesem Jahr auch zwei Margriten aus dem Pastoralraum Siggenthal im Aargau, in welchem der frühere priesterliche Mitarbeiter in Rain, Franz Feng, nun tätig ist.
Die Teilnehmerinnen waren alle über fünfzig Jahre jung, was darauf schliessen lässt, dass dem Namen wieder zu neuer Popularität verholfen werden müsste. Die Blütejahre des Namens in der Deutschschweiz waren laut Analysen der Stelle „Statistik Schweiz“ die Zwanziger bis Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts.
Alle Frauen trugen einen blumigen Schlüsselanhänger mit nach Hause und freuen sich schon auf den nächsten Namenstag und die achtzehnte Margarethenwallfahrt in Rain.
Bericht: Margrit Leisibach Hausheer
